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CONGREGATION
MELECH YISRAEL OF TORONTO |
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Diese Woche lesen wir zwei verschiedene Abschnitte in der Torah. Ich werde zuerst Achare Mot kommentieren, und dann Kedoschim. Wajjikra 18;1 bis 5: Und der Ewige redete zu Mosche und sprach: „Rede zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: Ich bin der Ewige, euer G.ott. Nach dem Tun des Landes Mizraim (Ägypten), in dem ihr geweilt habt, sollt ihr nicht tun, und nach dem Tun des Landes Kenaan, in das Ich euch bringe, sollt ihr nicht tun, und in ihren Satzungen sollt ihr nicht wandeln. Mischpati (meine Rechtssatzungen) sollt ihr üben und Chukotaj (meine Gesetze) waren, in ihnen zu wandeln; Ich bin der Ewige, euer G.ott. So wahrt Chukotaj (meine Gesetze) und Mischpati (meine Rechtssatzungen), die der Mensch üben soll, daß er durch sie lebe; Ich bin der Ewige. “ HaSchem listet hier eine ganze Reihe von Gräueltaten und Grausamkeiten auf, die im Land Mizraim und im Land Kenaan stattfanden. Es ist sehr ernüchternd, diese ganze Liste von Gräueltaten durchzulesen, weil wir alle damit einverstanden sein können - so denke ich -, dass dieselben Gräueltaten und Grausamkeiten noch heute in unseren Ländern stattfinden, und dies ganz egal, wo wir leben. Traurig ist die Tatsache, dass sie auch in Erez Jisrael (im Land Israel) stattfinden. Schauen wir uns mal die Situation ernst an: Die Welt ist reif für das Gericht G.ottes, und keiner von uns kann genau sagen, wann und wie hart es unser Land, unsere Region oder unsere Stadt treffen wird. Jesha´jahu (Jesaja) 49;22 und 23: So spricht G.ott, Herr: „Sieh, zu den Völkern heb Ich meine Hand und an die Nationen heb Ich mein Panier, da bringen deine Söhne sie im Brustbausch und deine Töchter trägt man auf der Schulter. Und Könige sind deine Wärter und ihr Fürstinnen dir Ammen; das Angesicht zur Erde fallen sie vor dir nieder und lecken deiner Füße Staub. Dann weißt du es, daß Ich der Ewige bin, daß, die mein harren, nie zuschanden werden. “ Hätten wir diese Verheißungen, die G.ott den Kindern Jisrael gab, nicht, so könnten wir schon denken, wenn wir unseren Wochenabschnitt lesen, dass HaSchem die ganze Erde auslöschen würde, um alles wieder von Anfang an neu zu beginnen. Dennoch haben wir diese Verheißungen, und noch viele andere, die uns bestätigen, dass HaSchem einen Plan hat, und dass dieser Plan ein wiederhergestelltes Jisrael und wiederhergestellte Nationen miteinbezieht, die dann endlich nur mehr Ihn anbeten und lobpreisen werden. Heute hören wir vom Präsidenten der Vereinigten Staaten, dass er sich eine Atomwaffen-freie Welt wünscht. Kann denn auch nur einer überhaupt so naiv sein, um zu glauben, dass so etwas in unserer über die Maßen sündigen Welt (siehe oben zitierte Liste) nur möglich sein könnte? Und wäre dies möglich, würde es nur eine Chance geben, dass ein solches Abkommen unterzeichnet werden könnte, würde denn nur einer glauben, dass dies dauern könnte, wenn wir den boshaften Zustand unseres Herzen wahrnehmen? Die Schrift sagt uns, in den Büchern von Joel und Mal´achi, dass eine große Not über die Erde kommen wird. Diese beiden Propheten beschreiben eine Zukunft, die sie als „den großen und fruchtbaren Tag des Ewigen “nannten: Joel 3;4 (falls andere Verszählung: 2; 31) : Die Sonne wird sich in Dunkel wandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Ewigen kommt, der große und fruchtbare. Mal´achi 3;23 (falls andere Verszählung: 4:5) : Sieh, Ich sende euch Elija, den G.ottbegeisteten, bevor der Tag des Ewigen kommt, der große und furchtbare. Yeschua HaMaschiach wiederholte in der Brit HaChadascha (im Neuen Testament) dieselbe Warnung, die schon Joel und Mal´achi gaben. Matitjahu (Matthäus) 24;21: Denn dann wird sein eine Not, schlimmer, als sie je gewesen ist von Anbeginn der Welt bis jetzt, und es wird nie wieder etwas Ähnliches sein! Wenn wir diesen Wochenabschnitt lesen und zu der Auflistung aller Gräueltaten und Grausamkeiten, die in den Ländern Mizraim und Kenaan stattfanden, kommen, wundern wir uns dann noch, dass tragische Ereignisse und Gerichte von HaSchem kommen und unsere Länder treffen werden? Tatsächlich, wenn wir uns nur den Zustand unserer Länder anschauen, dann denke ich, dass „der große und furchtbare Tag des Ewigen “unmittelbar bevorstehend ist. Heißt es jetzt, dass wir uns Sorgen machen sollen? Heißt es jetzt, dass wir in unseren Häusern Wasser und Essen aufspeichern sollten? Obwohl ich denke, dass es eine gute Idee ist, genug Wasser und Essen mindestens für drei Tage aufzuspeichern, um im Falle einer Naturkatastrophe oder irgendeiner Notsituation bei sich Vorrat zu haben, denke ich trotzdem nicht, dass wir jetzt in Panic geraten oder uns übermäßig Sorgen machen sollen. HaSchem wird uns beschützen. HaSchem wird uns genauso beschützen, wie Er Noach (Noah) während der Sintflut beschützt hat. Vielmehr sollten wir uns, die wir in Yeschua HaMaschiach glauben, um die Errettung unserer lieben Verwandten und Freunde kümmern! Tessolonikim Alef (1. Thessalonicher) 5;3: Wenn die Menschen sagen: „Alles ist so friedlich und sicher” , dann wird die Zerstörung plötzlich über sie kommen, so wie die Wehen über eine schwangere Frau kommen, und es gibt keinen Weg, auf dem sie entkommen können. Jetzt werde ich nur kurz den Abschnitt Kedoschim kommentieren. Ich werde meine Anmerkungen kurz halten, da ich denke, dieser Abschnitt sei klar und deutlich genug: Wajjikra 19;1 und 2: Und der Ewige redete zu Mosche und sprach: Rede zu er ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael und sprich zu ihnen: „Kdoschim (heilig / getrennt) sollt ihr sein, denn kadosch (heilig) bin Ich, der Ewige, euer G.ott. “ Das Wort „kadosch” wird in den meisten Übersetzungen der Bibel mit dem Wort „heilig “übersetzt. Allerdings ist das nicht die beste Übersetzung. „Kadosch “heißt „getrennt “, oder „für einen gewissen Zweck zur Seite gestellt “. In der Parascha Kedoschim lesen wir, dass es HaSchem für die Seinen möchte, ein getrenntes und ein für einen gewissen Zweck zur Seite gestelltes Leben zu führen. Wir müssen nicht sehr weit in der Parascha lesen, um zu wissen, was ein Kadosch-Leben mit sich bringt und welche Bedingungen es zur Folge hat. G.ott erklärt es uns sehr klar und deutlich genug, damit wir nicht missverstehen, was wir zu tun haben. Das einzige Problem ist, dass nicht alle unter uns vorbereitet oder willig sind, kadosch zu sein. Beruch HaShem Rabbi Ya'ácov Farber |
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